SDIKA

Das Forschungsprojekt Sichere Digitale Identität Karlsruhe (SDIKA), welches im September 2021 offizielles Kick-off hatte, stellt einen entscheidenden Treiber für die digitale Transformation in Deutschland dar. Ziel des Vorhabens ist es, ein modulares Ökosystem aufzubauen, durch das die dienstübergreifende Nutzung sicherer digitaler Identitäten möglich ist. Hierdurch sollen Bürger:innen und Organisationen Ihre Identitäten digital, standortunabhängig und anwendungsfallübergreifend für Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung und der freien Wirtschaft anwenden können. Der Nutzen soll im Schaufenster Karlsruhe durch alltägliche Anwendungsfälle aus den Bereichen E-Government, Mobilität, Digitale Stadtgesellschaft, Gesundheit, Digitales Planen und Bauen veranschaulicht werden.

Gefördert wird das Projekt SDIKA vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Aus ganz Deutschland arbeiten 15 Partner aus Industrie, Kommune und Wissenschaft am Förderprojekt zusammen. Das entstehende Ökosystem soll überregional ausgebaut und in partizipativen Verfahren neue organisatorische und ökonomische Modelle entwickelt werden. Die Ergebnisse werden nach Projektende bundesweit zur Verfügung stehen.

Konsortium

Stadt Karlsruhe (Konsortialführer), cantamen GmbH, CAS Software AG, Deutsche Bahn Connect GmbH, FZI Forschungszentrum Informatik, INIT GmbH, ISB AG, Jolocom GmbH, raumobil GmbH, Signicat GmbH, YellowMap AG und ZKRD Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland gGmbH.

Das Vorhaben wird außerdem von weiteren Organisationen und Initiativen unterstützt, u. a. Stadtmobil CarSharing GmbH & Co. KG, Karlsruher Verkehrsverbund GmbH KVV, YES Payment Services GmbH, Bundesverband IT-Mittelstand e.V., CyberForum e.V., Fiducia & GAD IT AG und Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

Stand: Oktober 2021